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Medientraining für Führungskräfte wird häufig unterschätzt – bis der Ernstfall eintritt. Vor Kamera und Mikrofon reicht Fachwissen allein nicht aus. Ein unbedachtes Wort, eine unklare Haltung oder fehlende Vorbereitung können reichen, um Vertrauen zu beschädigen und Reputation zu gefährden. Gerade in öffentlichen Situationen entscheidet nicht nur was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird.

Der BER als Beispiel für vorhersehbares Kommunikationsversagen

Im Jahr 2016 gab der damalige Pressesprecher des Flughafens Berlin Brandenburg, Daniel Abbou, ein Interview, das bis heute als Lehrstück für misslungene Kommunikation gilt. Offen, direkt und ohne diplomatische Verpackung sprach er im prmagazin über gravierende Mängel, interne Fehler und massive Geldverschwendung. Sein Satz:

„Die Berliner und Brandenburger haben ein Recht zu sehen, wo ihre Milliarden versenkt worden sind.“

Inhaltlich war diese Aussage kaum angreifbar. Kommunikativ jedoch war sie ein Fiasko. Die Aussagen waren nicht abgestimmt, nicht strategisch eingebettet und offensichtlich nicht vorbereitet. Wenige Tage später wurde Abbou entlassen. Die Flughafengesellschaft wollte ein anderes Narrativ etablieren – doch da war der Schaden bereits entstanden. Medien und Öffentlichkeit griffen die Aussagen begierig auf. Der BER wurde endgültig zum Symbol für Missmanagement und Planungsversagen.

Warum Ehrlichkeit ohne Strategie gefährlich wird

Der Fall zeigt deutlich: Ehrlichkeit allein schützt nicht vor Schaden. Ohne klare Botschaft, abgestimmte Haltung und professionelle Vorbereitung wird Kommunikation schnell zur Gefahr. Besonders dann, wenn Kameras laufen und Aussagen öffentlich multipliziert werden.

Genau hier setzt Medientraining für Führungskräfte an. Es geht nicht darum, Inhalte zu verfälschen oder auszuweichen. Es geht darum, Botschaften strategisch zu platzieren, Wirkung mitzudenken und Kontrolle zu behalten – auch unter Druck.

Wenn Führungskräfte ihre Wirkung überschätzen

„Ich kenne das Thema. Und auf den Mund gefallen bin ich auch nicht.“
So oder ähnlich reagieren viele Führungskräfte, wenn ein Interview oder eine Pressekonferenz ansteht. Die Fakten sitzen. Das Unternehmen kennt man aus dem Effeff. Die eigene Wirkung? Hat bisher doch auch gepasst.

Genau darin liegt das Risiko.

Denn die Gegenseite – Journalistinnen und Journalisten – ist nicht nur gut vorbereitet, sondern oft strategisch im Vorteil. Recherche ist ihr Beruf. Sie kennen vergleichbare Fälle, interne Konflikte, kritische Stimmen. Häufig verfügen sie über Informationen, die noch nicht öffentlich sind. Und sie wissen sehr genau, wie man mit gezielten Fragen Druck erzeugt.

Was viele C-Level-Führungskräfte unterschätzen:
Ein einzelner Satz, eine ausweichende Antwort oder ein schlecht formuliertes Statement kann erhebliche Reputationsrisiken auslösen – intern wie extern. Im Extremfall beeinflusst Kommunikation sogar den Börsenkurs.

Medientraining für Führungskräfte: Vorbereitung ist entscheidend

Journalisten kommen vorbereitet ins Gespräch. Führungskräfte sollten das auch tun.

Professionelles Medientraining für Führungskräfte bedeutet, die eigene Rolle im medialen Kontext zu verstehen. Es schärft die Fähigkeit, auch in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben, souverän zu reagieren und die eigene Botschaft zu führen – statt sich treiben zu lassen.

Dabei geht es unter anderem um:

  • klare Kernbotschaften,

  • saubere Argumentationslinien,

  • den Umgang mit kritischen oder suggestiven Fragen,

  • Haltung, Stimme und Präsenz vor Kamera und Mikrofon.

 

Nur mit dem richtigen Training können Sie auch beim Interview performen. Foto: DIKT

Nur mit dem richtigen Training können Sie auch beim Interview performen. Foto: DIKT

 

Individuelles Training statt Standardschulung

Jede Führungskraft kommuniziert anders. Und jede mediale Situation bringt eigene Herausforderungen mit sich. Deshalb setzen wir am Deutschen Institut für Kommunikations- & Medientraining auf individuelle Vorbereitung: passgenau, praxisnah und persönlich.

Unsere Einzeltrainings helfen Führungskräften,

  • ihre Wirkung gezielt zu schärfen,

  • Kernbotschaften präzise zu formulieren,

  • auch unter Druck souverän zu bleiben,

  • und Interviews, Panels oder Krisensituationen aktiv zu führen.

Ob Hintergrundgespräch, Live-Interview oder öffentliche Krisensituation: Gute Vorbereitung ist kein Luxus, sondern Führungsaufgabe.

Fazit: Kontrolle vor Kamera und Mikro ist trainierbar

Kommunikation entscheidet – gerade dann, wenn es darauf ankommt. Medientraining für Führungskräfte schafft die notwendige Sicherheit, um auch in heiklen Situationen klar, glaubwürdig und wirksam zu bleiben. Es geht nicht darum, perfekt zu wirken, sondern kontrolliert, authentisch und strategisch.

Mehr als 600 Unternehmen – darunter Hidden Champions und DAX-Konzerne – setzen auf unsere Coaching- und Trainingskompetenz.

👉 Vereinbaren Sie jetzt ein Strategiegespräch mit Dr. Nikolai A. Behr und dem Team des Deutschen Instituts für Kommunikations- & Medientraining (DIKT GmbH):
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📧 office[at]medientraining-institut.de

Ihr
Dr. Nikolai A. Behr

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