Professionell auftreten vor Kamera und Mikrofon: So meistern Führungskräfte Live-Situationen mit dem G.A.M.E.-Prinzip
Ob Fernsehinterview, Livestream oder Pressegespräch – plötzliche Medienauftritte bringen selbst erfahrene Führungspersönlichkeiten ins Straucheln. Denn: Nicht nur Ihre Worte zählen, sondern auch Stimme, Haltung und Blickkontakt. Unsicheres Auftreten wird schnell als Zeichen mangelnder Kompetenz wahrgenommen.
Öffentliche Kommunikation ist heute Teil der Führungsaufgabe. Wer souverän auftritt, stärkt nicht nur die eigene Glaubwürdigkeit, sondern auch das Vertrauen in die gesamte Organisation.

Ein Reporter interviewt eine Frau mit der Kamera und Mikrofon auf der Straße Foto: Adobe Stock
Warum Medienauftritte zur Führung gehören
Mitarbeitende, Stakeholder und Medien erwarten von der Unternehmensleitung nicht nur Entscheidungen, sondern auch Klarheit, Haltung und Kommunikationsstärke. Wer vor Mikrofon oder Kamera laviert, riskiert Reputationsschäden und Vertrauensverlust.
Ein Beispiel: Ein IT-Vorstand wird bei einer Konferenz zur Cybersicherheit befragt. Statt Klartext folgen ausweichende Antworten. Die Schlagzeile am nächsten Tag: „Vorstand druckst beim Thema Sicherheit“. Auch HR-Verantwortliche laufen Gefahr, bei unvorbereiteten Interviews zur Zielscheibe zu werden, wenn klare Botschaften fehlen.
Das G.A.M.E.-Prinzip: Die Erfolgsformel für souveräne Live-Auftritte
Dr. Nikolai A. Behr hat mit dem G.A.M.E.-Prinzip eine leicht umsetzbare Methode entwickelt, die Führungskräfte gezielt auf Interviews, Statements und Meetings vorbereitet. Sie ist Bestandteil seines neuen Buches „Führungsaufgabe Nr. 1: Kommunikation“.
G – Goal (Ziel setzen)
Was wollen Sie erreichen? Vertrauen? Zustimmung? Information? Klare Ziele lenken Ihre Aussagen.
A – Audience (Zielgruppe analysieren)
Wen sprechen Sie an? Welche Erwartungen oder Vorbehalte gibt es? Nur wer sein Publikum kennt, kann überzeugen.
M – Message (Kernbotschaft formulieren)
Ein Satz, der sitzt: Ihre Hauptaussage muss klar, prägnant und merkfähig sein – gerade in Stresssituationen.
E – Extras (Zahlen, Beispiele, Emotionen nutzen)
Konkretisieren Sie Ihre Botschaft mit Fakten, Geschichten oder eigenen Erfahrungen. So bleiben Sie im Gedächtnis.

Gut vorbereitet, können Sie mir einem Interview viel bewegen. Foto: Adobe Stock
Wirkungsvoll auftreten: Ein Praxisbeispiel
Ein CFO wird kurzfristig zu einer Live-Runde über Lieferkettenrisiken eingeladen. Mithilfe von G.A.M.E. definiert er sein Ziel (Vertrauen stärken), analysiert seine Zielgruppe (wirtschaftlich interessierte Zuschauer), formuliert seine Botschaft („Wir schaffen Transparenz, weil Vertrauen Lieferketten stärkt“) und untermauert diese mit Zahlen und Beispielen. Das Ergebnis: ein souveräner, glaubwürdiger Auftritt.
Fazit: Kommunikationskompetenz ist trainierbar
Souverän kommunizieren ist kein Zufall, sondern Ergebnis guter Vorbereitung. Mit dem G.A.M.E.-Prinzip treten Sie in jeder Live-Situation klar, empathisch und überzeugend auf. Führung bedeutet, auch in Drucksituationen Haltung zu zeigen – mit Stimme, Sprache und Klarheit.

Das Buch ist ab 15. August überall im Handel und ab sofort direkt beim Verlag bestellbar. Foto: brain script
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